“Durchgespielt: Mass Effect”

Mass Effect

Shepard aus Mass Effect

Tja, was soll man sagen, Mass Effect (siehe GameStar) ist ein solides Rollenspiel-von-Bioware. Die Sprachausgabe ist meist erfreulich, die Geschichte der Spieler-Charaktere etwas flach, die Hintergrund-Geschichte dagegen ziemlich gut. Da meine Gruppe das Spiel nicht kennt, könnte ich das ganz famos in eine Traveller-Kampagne einbringen. Für einen abseits gelegenen Sektor, ohne den Doomsday-Faktor.

Ich finde generell den Machtzuwachs in solcherlei Spielen etwas absurd. Im frühen Stadium kann man kaum geradeaus schießen, geschweige denn was einstecken, später läuft man ins offene Feindfeuer und knallt rückwärts zwischen den Beinen durch die Gegner ab. Jedes Problem lässt sich lösen, indem man erst mal belanglose Zwischenquesten löst, Stufen sammelt und später wiederkommt. Das ist auf Dauer unbefriedigend.

Das Leveldesign hat mir weitgehend gut gefallen, es waren meist Schlauchlevel, aber sie waren selten genug aufdringlich.

Am lustigsten und doofsten fand ich das Rumgegurke mit dem Landefahrzeug, dem Mako.

Der Schluss des Spiels ist wirklich billig. Allerdings mochte ich die Musik, ganz besonders dieses Stück:

Veröffentlicht am 23. Februar 2012, Keine Kommentare

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